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Gold für Morandini-Espresso

Der Espresso „MAXIMA ESSENZA SUPREMA“ von T.M. Torrefazione Dei F. Lli Morandini & C. Srl – oder abgekürzt: Morandini Caffe – wurde bereits in den Jahren 2012 und 2015 mit jeweils einer Goldmedaille ausgezeichnet. Wenn das nicht mal ein Grund ist diesen Espresso zu Hause ausgiebig zu testen. Zuvor gibt es aber erst noch einige Informationen zur Geschichte der Kaffeerösterei Morandini.

Angefangen hat alles Anfang der 60er-Jahre. Romolo Morandini und sein Vater, der von Beruf Bäcker war, besuchten damals ein kleines Geschäft mit Kaffeerösterei in der Nähe von Brescia / Italien. Dort entdeckte er seine große Leidenschaft für Kaffee und entschied sich bald darauf, diese zum Beruf zu machen. Mit einem Victoria-Kaffeeröster von Otto Swadlo aus Wien fing Romolo Morandini an. Das Gerät, das maximal für 5 kg grüne Kaffeebohnen ausgelegt war, befindet sich heute noch als Ausstellungsstück im Besitz der Firma Morandini Caffé. Seit 1992 führen nun die Söhne von Romolo Morandini – Pietro und Vigilio – das Unternehmen.

Nun aber zum prämierten Espresso „MAXIMA ESSENZA SUPREMA„. Die Rohkaffees dafür sind gewaschene Arabica-Bohnen aus Mittel- und Südamerika. Sie werden sortenrein und langsam für jeweils 15-20 Minuten im Trommelröster geröstet und im Anschluss daran zu dieser einzigartigen Mischung zusammengefügt. Schon beim Einfüllen der Bohnen in die Mazzer-Mühle fällt das gleichmäßige Bohnenbild auf. Der Mahlvorgang selbst vollzieht sich gleichmäßig in einem feinen Kaffeepulver und landet sanft im Siebträgereinsatz.

Die Zweikreiser-Siebträgermaschine mit Rotationspumpe wurde eine knappe Stunde vorgeheizt und vorab mit einigen Kaffeebezügen warm gefahren. Dann erst lief der Morandini-Espresso über den Einer-Auslauf aus dem 6g-Siebträgereinsatz in die Tasse.

Und in der Espressotasse der Porzellanfabrik Walküre spiegelte sich die hohe Qualität und das gute Röstergebnis wider. Der mit einer leichten, nicht zu dicken Crema bedeckte Kaffee erzeugte ein weiches, ausgewogenes und harmonisches Mundgefühl. Die lebendige und gut eingebundene Säure war diesem ersten Bezug gut spürbar, aber für mich auch interessant im Komkbination mit der leichten Schokoladennote. Im Abgang überraschte der „MAXIMA ESSENZA SUPREMA“ mit einem angenehmen mehrdimensionalen Nachgeschmack. Mein Fazit: Die beiden Goldmedaillen hat sich dieser Espresso vpn Morandini Caffé absolut verdient.

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World of Coffee – Budapest 2017

Einmal im Jahr treffen sich die Kaffeeexperten aus aller Welt, um sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und sich über die neuesten Trends und Produkte zu informieren. Gleichzeitig werden an dem jeweiligen Austragungsort auch die verschiedenen Weltmeisterschaften ausgetragen:
World Barista Championship (WBC)
Word Latte Art Championship (kunstvolle Zubereitung von Milchschaum)
World Coffee Roasting Championship (Kaffee rösten)
World Brewers Cup (Zubereitung von Brühkaffee)
World Cup Tasters Championship (Kaffee identifizieren mittels Geschmacks-und Geruchssinn)
World Coffee in Good Spirits Championship (Kaffeekreationen mit Alkohol)
World Chezve / Ibrik Championship (Zubereitung von Mokka)

Die diesjährige „World of Coffee“ fand diesmal in Budapest / Ungarn vom 12. – 15.Juni 2017 statt und es gab wieder viel zu sehen, sowohl direkt auf der Messe und in Budapest am Abend. Auch wenn sich die Kaffeebranche in den letzten Jahren stark verändert hat, war es sehr schön viele alte und neue internationale Freunde getroffen zu haben.

Die bisherigen Austragungsorte der World of Coffee in chronologischer Reihenfolge:

2011 – Maastricht / Niederlande
2012 – Wien / Österreich
2013 – Nizza / Frankreich
2014 – Rimini / Italien
2015 – Göteborg / Schweden
2016 – Dublin / Irland
2017 – Budapest / Ungarn
2018 – Amsterdam / Niederlande
2019 – Berlin / Deutschland ?

Neben den internationalen Wettbewerben, die mit teilweise hochkarätigen Baristas als Teilnehmer besetzt waren, haben mir persönlich einige der ausgestellten Siebträgermaschinen besonders gut gefallen:

Die Firma La Marzocco hat dann auch am 14. Juni auf der hauseigenen Party im Buddha-Bar Hotel in Budapest mit der Nachbildung der „Strada“ in Eis meiner Meinung nach ein wunderschönes Exponat geschaffen:

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Espresso aus Äthiopien

Einen wunderbaren Spezialitätenkaffee als Espresso-Röstung in Bio-Qualität aus dem äthiopischen Hochland habe ich in den letzten beiden Tagen ausgiebig testen können. Mich hat die harmonische Vielfalt der fruchtigen Aromen in Verbindung mit der intensiven Säure beeindruckt, auch wenn ich nicht alle der auf dem Beipackzettel angegebenen Noten herausgeschmeckt habe.

Übrigens: Die Arabica-Bohnen aus den Waldgärten von Äthiopien zählen zu den besten Kaffees der Welt. An dieser Stelle auch vielen Dank an Christian und Oliver von der Kaffeerösterei „Alt Wien Kaffee“ für die Verkostungsprobe des Yirgacheffe Amaro Gayo Natural.

Äthiopien Espresso - Einfach nur Kaffee

Detaillierte Informationen über die Espresso-Zubereitung gibt es übrigens hier !