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Kaffee aus dem Supermarkt ?

Und noch einmal präsentiere ich hier einen Kaffee aus Tschechien. Gekauft habe ich ihn bei britischen, weltweit vertretenen Supermarktkette TESCO. Er kommt bereits fertig gemahlen in die Packung und nennt sich: „Café Blend Ground Coffee“.

In der Mokkakanne wurde der Kaffee dann auf typisch italienische Art auf dem Herd zubereitet. Was dann aus der Bialetti Mokka Express kam, war geschmacklich zwar nicht überragend, aber doch recht angenehm zum Apfelstrudel aus Dinkelvollkorn: Nicht zu stark und trotzdem mit dezentem Charakter.

Mein Fazit: Kaffee aus dem Supermarkt – egal woher – geht schon mal, wird für mich aber eher die Ausnahme bleiben.

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Grosser Bruder: Bialetti Moka Express

Eine neue achteckige Kanne steht seit ein paar Tagen bei uns in der Küche: Die Bialetti „Moka Express“ in der 6-Tassen-Ausführung. Im Vergleich zur 2-Tassen-Variante schaut die Bialetti schon recht imposant aus. Typisch ist neben der Form das auf jeder Mokka-Kanne aufgedruckte Männchen mit Bart – quasi eine Hommage an den Firmengründer Alfonso Bialetti. Die berühmte Aluminiumkanne wurde von ihm vor knapp 90 Jahren entwickelt und seitdem weltweit über 300 Millionen Mal verkauft.

Der italienische Erfinder Alfonso Bialetti konnte den großen weltweiten Erfolg seiner 1933 vorgestellten Mokkakanne selbst nicht mehr erleben, denn er verkaufte anfangs nur regional auf Märkten, bevor er 1970 gestorben ist. Nicht mehr als jährlich 10.000 Moka Express-Kannen konnte er so verkaufen. Sein Sohn Renato Bialetti führte dann die Geschäfte weiter, begann die Mokkakanne intensiv weltweit zu vermarkten und veränderte auch die Produktionsmethoden, so dass täglich gut 1.000 Kannen produziert werden konnten.

Und wie funktioniert die Moka Express ? Das Percolator-Prinzip arbeitet recht einfach und es besteht aus einer Kanne mit einem Metallröhrchen im Inneren, an dem im oberen Bereich ein Filter für das Kaffeepulver angebracht ist. Die Kanne wird mit Wasser gefüllt und auf dem Herd erhitzt. Der Druck in der Kanne steigt und drückt das Wasser durch das Metallröhrchen nach oben auf das Kaffeepulver.

Das Funktionsprinzip ist denkbar einfach, die Kanne produziert einen Kaffee, der durch einen wesentlich höheren Anteil an Koffein und ein stärkeres Aroma besticht im Vergleich zu herkömmlichem Filterkaffee.

Meiner Meinung nach ist diese Zubereitungsart eine gute Alternative zum Espresso. Habt ihr das schon einmal probiert ? Und wenn ja, wie sind eure Erfahrungen mit der Moka Express-Kanne ?

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Bialetti Mini Express Duo

… es muss ja auch nicht immer nur Espresso sein: Mokka aus dem Bialetti-Perkolator schmeckt auch sehr gut. Dabei wird die achteckige Unterteil mit Wasser gefüllt und auf die Herdplatte gestellt. Durch das Erhitzen steigt das heiße Wasser durch ein – mit fein gemahlenem Kaffeepulver – gefülltes Sieb nach oben und tropft trinkfertig über die kleinen Röhrchen in zwei Espressotassen.

Bialetti Mini Express Duo

Mokka trinkfertig

Eine ausführliche Anleitung zur Zubereitung von Mokka mit der Bialetti gibt es auch im Buch „Einfach nur Kaffee“ Dazu finden Sie über den folgenden Link einige Bezugsnachweise.

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Türkischer Kaffee

Ein weiterer Favorit in Sachen Kaffeezubereitung ist für mich der türkische Kaffee. Ein wunderbares türkisches Sprichwort bringt es auf den Punkt: „bir fincan kahve kirk yil hatırı vardır“. In der deutschen Übersetzung heißt das dann so: „Eine Tasse Kaffee bringt 40 Jahre Freundschaft!

Mehr über die Zubereitung von türkischem Kaffee erfährst Du in meinem Buch „Einfach nur Kaffee“ oder im gleichnamigen ebook.

Kahve Einfach nur Kaffee

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Wieso eigentlich ?

Es gibt tatsächlich unzählige Bücher, Anleitungen und Abhandlungen über Kaffee, zu den Zubereitungsarten und einfach zu allem was auch nur näherungsweise mit Kaffee zu tun hat. Damit stellt sich natürlich die berechtigte Frage, warum ausgerechnet ich jetzt noch ein weiteres Buch darüber schreiben wollte.

Vielleicht vor allem, weil es mir in der Vergangenheit viel Freude bereitet hat mein Wissen „live“ und praxisnah an Freunde und Bekannte zu vermitteln, sei es in Form von zubereitetem Espresso aus der Siebträgermaschine, türkischem Mokka aus der Ibrik oder auch frisch aufgebrühtem Kaffee aus dem Vakuum-Kaffeebereiter. Schließlich sollten meine Anmerkungen ja nie als Vortrag oder praxisorientieren Workshop aufgefasst werden. Nein, ich sehe es eigentlich mehr als Lobbyarbeit für Kaffeeliebhaber.

Verständlicherweise ist es für Menschen, die erstmalig mit Kaffee intensiver in Kontakt kommen, äußerst schwierig bei so vielen Informationen den Überblick zu behalten. Doch wenn sie dazu Kaffee riechen, Kaffee schmecken und gleichzeitig die Basics über Kaffee mitbekommen, dann reicht das doch erst einmal für den Anfang, oder?

Mein Wunsch ist es jedoch, dass noch ein größerer Kreis von Liebhabern des guten Geschmacks auch in den Genuss dieses Wissens kommen sollte. Das geht dann doch nicht mehr im Rahmen von persönlichen Einweisungen und Mini-Seminaren. Und genau aus diesem Grund habe ich vor gut zwei Jahren angefangen verschiedene Informationen zum Thema Kaffee aus meinem Erfahrungsschatz für dieses Buch niederzuschreiben.

Aus den vielen Anmerkungen und Gedanken, die ich in den letzten Monaten in mein Notizbuch eingetragen habe, sind die Inhalte für „Einfach nur Kaffee“ entstanden.

Sehr wichtig ist mir dabei gewesen auch den interessierten Lesern aufzuzeigen, dass gar nicht so viel dazugehört, um eine ordentliche Tasse Kaffee von teilweise wirklich ungenießbarer Massenware zu unterscheiden und so etwas auch zu Hause selbst herzustellen.

Dabei möchte ich hier nicht missionieren, sondern einfach nur versuchen die Faszination von Kaffee weiterzugeben und ich hoffe sehr, dass mir das mit diesem Buch gelingt. Den Anspruch dabei die „eierlegende Wollmilchsau“ unter den Kaffeebüchern zu veröffentlichen, war und ist allerdings auch nicht meine Intention. Es gibt schon so einiges an fundierter Fachliteratur, auf das auch ich bei den Recherchen zu diesem Buch immer wieder gern zurückgegriffen habe.

Doch nun zum Inhalt, der sich in vier wesentliche Teile untergliedert: Im ersten Teil erfährst Du zuerst einiges über die verschiedenen Zubereitungsarten, vom Filterkaffee über Mokka bis hin zum Espresso. Der zweite Teil beschäftigt sich dann detailliert mit den unterschiedlichen Komponenten, die für die Kaffeezubereitung relevant sind. Im dritten Teil habe ich versucht einige der geläufigen Kaffee-Mythen aufzulösen. Im vierten Teil geht es unter anderem darum, das Geschäft rund um die Kaffeebohne vor allem auch einmal mit kritischem Blick zu betrachten.

… lesen Sie mehr in: Einfach nur Kaffee – Der leichte Einstieg in die Kaffeewelt von Thomas Born